Medizin und Gesundheit

Informiert und selbstbestimmt


Wir fordern das alle HIV-Positive Menschen einen Zugang zum Gesundheitssystem haben und das ihnen unabhängige Informationen zu den verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten offen stehen um damit eine eigenverantwortliche Entscheidungsfindungen zur Behandlung zu ermöglichen. Vor und Nachteile der HIV-Therapien und deren Nebenwirkungen sollen dabei offen angesprochen werden. Auch über alternative Behandlungsmetoden muss informiert werde und der:die Patient:in ganzheitlich betrachtet werden. Der Mensch und seine vielfältigen Bedürfnisse müssen dabei immer im Vordergrund stehen.

 

Forschung und Entwicklung von HIV-Medikamenten müssen weiter vorangetrieben werden.  

 

Bei HIV-Kongressen müssen Partien:innen und Aktivist:innen ein fester Bestandteil sein. Auch hier gilt das GIPA-Prinzip.


Beratung


Die HIV-Therapie

Es gibt z.Z. fünf unterschiedliche Substanzklassen

  • Nukleosidale bzw. Nukleosidanaloge Reverse-Transkriptase-Hemmer (NRTIs) 
  • Nicht-Nukleosidale bzw. Nicht-Nukleosidanaloge Reverse-Transkriptase-Hemmer (NNRTIs) 
  • Integrase-Hemmer (INIs) 
  • Protease-Hemmer (PIs) 
  • Fusions- bzw. Eintritts-Hemmer (EIs) 

Bei der heutzutage verwendeten „antiretroviralen Therapie“ (ART) werden meist drei Wirkstoffe aus zwei verschiedenen Substanzklassen miteinander kombiniert: Neuerdings gibt es auch Therapien mit nur zwei Wirkstoffen.

HIV und REHA

Eine Rehabilitation (kurz: Reha) kann dir helfen, dein Wohlbefinden und deine Arbeits- fähigkeit wiederherzustellen und weiter aufrechterhalten.

 

Reha-Maßnahmen sind ambulant oder stationär möglich. 

Sie dauert in der Regel 21 Tage

 

Wenn du denkst, dass eine Reha für dich das Richtige ist, werde selbst aktiv und sprich mit deinen Ärzt:innen.

 

Wenn du berufstätig bist, übernimmt übrigens die Rentenversicherung die Kosten für die Reha-Maßnahme, für alle anderen in der Regel die Krankenversicherung.